Was sollte man beachten ?
Vorweg:
Ich gehe davon aus das, ab einer bestimmten Beckengröße, keiner mehr den Versuch wagen wird das Aquarium selbst zu kleben. Aus Erfahrung kann ich nur davon abraten. Ein ehemaliges 700 Liter Becken, von mir selbst geklebt, hat 5 Jahre gehalten bis sich dann doch eine Naht gelöst hat, und das war nicht so toll. Zumal das Glas inklusive Zuschnitt meist schon fast so teuer ist wie ein komplettes Becken.
Die Ausmaße meines jetzigen Aquariums sind fast die Größten die vom Handel als Ganzes verkauft werden. Noch größere Becken werden sinnvoller Weise vor Ort verklebt.
Man sollte sich auf jeden Fall erkundigen wo eventuelle Querverstrebungen verlaufen, damit sich die Bodenbohrungen nicht genau unter einer solchen befinden (was leider bei mir der Fall ist).
Es ist auch zu empfehlen die Bohrungen etwas größer wie benötigt machen zu lassen. Reduzierungen gibt es ja immer, aber größer bohren kann man nicht mehr. Ich besitze zwei Bohrungen für 25 mm Rohr, das reicht zwar aus, aber 32 mm oder sogar 50 mm wären mir im Nachhinein lieber. Die eine Bohrung ist im Ablaufschacht und führt zum Filter, die andere dient nur zum Wasser ablassen.
Da es mir keiner gesagt hat, habe ich das Becken ohne einen Ablaufschacht bestellt. Nach Monatelangen probieren einen einigermaßen ruhigen Wasserablauf zu realisieren, hab ich es aufgegeben und mir einen Ablaufschacht eingeklebt. Alles andere als einfach wenn das Becken schon voll besetzt ist. Ich empfehle nur jeden so etwas vorher einzuplanen.
Eine komplette Reinigung, oder andere Umbaumaßnahmen an einem Becken dieser Größe kann man kaum an einem Tag schaffen. Deshalb ist es wichtig an eine andere Unterbringung der Fische zu denken. Für eine oder zwei Nächte sollte man mindestens ein 200 Liter Aquarium parat haben.
Weiterhin muss man sich über die Abdeckung Gedanken machen, eventuell sollte man gleich Deckscheiben bestellen. Plexiglas ist zwar eine gute Idee, aber schon ab einer Länge von 40 cm biegen sich die Scheiben nach einer gewissen Zeit. Bei richtigen Glasscheiben ist auch das Gewicht nicht zu unterschätzen, also lieber mehrer kleinere Scheiben als eine Große.
Mein Aquarium befindet sich zum Teil ein einem Nebenraum, der vordere Teil in der „guten Stube“. Deshalb benutze ich teilweise Plexiglas für die vordere Teilabdeckung und 6 mm Glasscheiben als hintere Abdeckung.
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Hier kann man gut die Deckscheiben des hinteren
Teils des Beckens erkennen. Ich habe die einzelnen Scheiben mit einer Breite
von ca. 30 cm gewählt. Dadurch sind sie nicht so schwer, und man kann ganz
individuell nur einen Bereich des Beckens abdecken. Am Rand besteht die
Abdeckung aus Plexiglas, das hat den Vorteil dass man kleine Bereiche einfach
mit der Stichsäge ausschneiden kann, um eventuell Schläuche oder Kabel ins
Becken zu legen.
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Das ist der vordere Teil des Aquariums. Er ist komplett mit
Plexiglasscheiben abgedeckt, man kann erkennen dass sich die Scheiben, obwohl
nur 35 cm, leicht biegen. Der Lichtkasten ist auch passgerecht angefertigt,
Glück wenn man einen Tischler in der Verwandtschaft hat. Der Kasten ist komplett
mit Spiegelfolie ausgeklebt, um die optimale Lichtleistung zu erzielen. Wegen
der Optik und des Schutzes sind an den Ecken des Aquariums Zierleisten
verklebt.
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Das ist der später eingeklebte Ablaufschacht. Ich kann nur
jedem empfehlen so etwas von vorn herein einzuplanen, später macht es ein
Haufen Mehrarbeit. Der Schacht ist mit Platten beklebt die als
Aquarienrückwände im Fachhandel verkauft werden. Die Größe des Ablaufschachtes
beträgt ca. 15 x 20 cm, und ist damit gut ausreichend für ein Becken dieser
Größe.
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Einige Bilder vom Aufbau meines Aquariums.



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