Rückwand
Im Bezug auf die Rückwand habe ich mir so einige Gedanken
gemacht. Eine Dekofolie mit einem Steinmotiv hat lange an meiner
Aquarienrückwand geklebt. Sie sah in meinem ehemaligen 55 cm tiefen Becken sehr
gut aus. An dem 1,30 m tiefen Becken wirkte sie zu dunkel und unecht. Eine
einfache blaue Rückwand ist hier wohl besser. Eine Sperrholzplatte mit blauer
Farbe bemalt ist preiswert in der Anschaffung und man kann sie leicht abnehmen. Leider
wirkte auch diese in meinem Becken sehr dunkel. Mit einem kleinen Trick habe
ich aber daraus eine attraktive Rückwand gebaut (siehe Bild unten links).
Mit fertigen Rückwänden die ins Aquarium gestellt werden habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Die Anschaffung ist extrem teuer.
Nach ein paar Monaten ist sie mit Algen bewachsen und wenn man versucht sie zu
reinigen, geht langsam aber sicher die Farbe runter. Außerdem sollte man solch eine Rückwand am besten einkleben weil sie extrem schwimmfähig ist. Es geht
massenweise Platz im Becken verloren und nicht selten schafft es ein Fisch
dahinter zu schwimmen, findet aber nicht wieder allein zurück.
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Hier sieht man meine Rückwand. Es ist eine Sperrholzplatte die mit etwas Abstand hinter dem Aquarium befestigt ist. Rechts und links der Rückwand sind schräg geschnittene Bretter angebracht. Oben befinden sich kleine Winkel aus rostfreiem Metall, die die Rückwand am Aquarium halten, und das umkippen verhindern.
Dadurch dass die Rückwand
nicht direkt an der hinteren Scheibe steht, kommt etwas Licht dazwischen. Der Hintergrund wirkt dadurch sehr hell und realistisch.
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Auf dem Bild sieht man krause, schmalblättrige Hakenlilie (Crinum calamistratum). Diese Pflanze wachst auch im Tanganjikasee-Aquarium. Man kann wegen der schmalen Blätter gut durch sie hindurch sehen, und der Hintergrund verschwindet nicht völlig. Das gibt eine gute Tiefenwirkung.
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